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Gefühle wahrnehmen, verstehen und regulieren.

Gefühle können sehr beherrschend sein, uns sogar komplett überwältigen. Wir sind ihnen jedoch nicht völlig ausgeliefert, da wir sie beeinflussen und verändern können. Doch wie können wir das schaffen?

Wie wir uns fühlen, hängt nicht von anderen Menschen oder von Situationen ab, sondern davon, wie wir uns, andere oder die Situation wahrnehmen und bewerten. Vor allem in schwierigeren Situationen neigen wir schnell zu negativen Bewertungen, aus denen Gefühle entstehen, mit denen wir uns dann meist selbst im Weg stehen. Gelingt es uns, diese negativ behafteten Gedankenmuster zu verändern, können wir es schaffen, unsere Gefühle positiv zu beeinflussen.

Mit Löwenlaune wird genau dieser Zusammenhang spielerisch in den Fokus gestellt. Dem Entwicklungsstand der jeweiligen Spieler angepasst, werden am Beispiel verschiedenster Alltagssituationen mögliche Gefühle und die zugehörigen Gedanken thematisiert.

Die Spieler lernen, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, eine Situation zu bewerten und erkennen, dass sie es selbst sind, die ihre Gefühle mit ihren Gedanken beeinflussen können.

Ab 5 Jahren 2 - 6 Spieler Ab 5 Min.

Wie wir uns fühlen, hängt davon ab, was wir denken.

Löwenlaune ist ein Kartenspiel, dass in vielerlei Variationen gespielt und eingesetzt werden kann. Alle Karten sind so konzipiert, dass sie auch einzeln, unabhängig vom Spiel eingesetzt werden können.

Mittels verschiedenster Situations-, Gedanken- und Gefühlskarten werden die Kinder spielerisch animiert, sich mit ihren Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen. Hierbei lernen sie, ihre Gedanken und zugehörigen Bewertungsmuster bewusst wahrzunehmen und deren Auswirkungen auf ihr Gefühlsleben zu erkennen und zu verstehen.

Am Beispiel alltäglicher Situationen werden bereits vorhandene Gedankenmuster abgerufen und überprüft. Gleichzeitig werden negative, wenig hilfreiche Gedankenmuster entlarvt und Ansatzpunkte und Ideen für neue, hilfreichere Bewertungsstrategien gesammelt und vertieft.
Eine positivere Grundhaltung entsteht. Parallel bietet der Spielleiter durch seine eigene Teilnahme am Spiel ein Modell für nützliche Gedanken- und Reaktionsmuster. Über den spielerischen Zugang lassen sich konkrete Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Spieler gewinnen. Dies erleichtert sowohl die diagnostische Einschätzung, die Überprüfung von Behandlungserfolgen, als auch die Auswahl gezielter Interventionen.

60 Situationskarten  – 70 Gedankenkarten  – 70 Gefühlskarten (mit 29 verschiedenen Gefühlen)

 

 

Löwenlaune kann sowohl in kurzen Spielsequenzen (5 – 10 Minuten), als auch im Rahmen intensiverer Spielphasen eingesetzt werden. Die Spieldauer variiert je nach Anzahl der zu spielenden Karten und Spieler.

 

Einsatzorte

 

Löwenlaune wird in Gegenwart von Therapeuten und Pädagogen gespielt und kann in allen Bereichen eingesetzt werden, in denen Kinder professionell gefördert und begleitet werden, wie:

• Kindergärten
• Schulen
• Beratungsstellen
• Förderstellen (Psychomotorik, Heilpädagogik, Sprachtherapie u.a.)
• ambulante Hilfen und stationäre Einrichtungen der Kinder-, Jugend und Familienhilfe
• ambulante Praxen und stationäre Einrichtungen für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und -psychotherapie

Referenzen

Das unsere Löwenlaune nun sogar Teil einer Facharbeit wurde, macht uns mächtig stolz!

Jana Zehl hat das Spiel in ihrer Facharbeit zur staatlich anerkannten Erzieherin vorgestellt und Ihren Stofflöwen Leo als „Berater“ mit ins Spiel gebracht. Eine tolle Idee!

Das Ziel des Spieles ist es, dass das Kind zu der dargestellten Situation eine für ihn entsprechende Gefühlskarte sucht und seine Auswahl begründet. Es wird spielerisch animiert, mittels verschiedener Situations- und Gefühlskarten, sich mit seinen Gefühlen und Gedanken auseinander zu setzen.

Dieses Kartenspiel ist besonders für ein Kind im Alter von fünf Jahren mit psychoemotioneler Anpassungstörung (…) geeignet. Das Spiel kann ebenso auch für die anderen Kinder der Gruppe in der pädagogischen Arbeit eingesetzt werden.

Jana Zehl (geb. Schulz): Lass mir Zeit, es zu verstehen – der Umgang mit psychoemotioneler Anpassungsstörung im Kindesalter von drei bis sechs Jahren